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Chinesische Regierung genehmigt regionalen Entwicklungsplan
2010/06/13

 

Der chinesische Staatsrat beziehungsweise das Kabinett genehmigte am Samstag ein Programm, um spezifische Entwicklungsstrategien für verschiedene Regionen vorzuzeichnen. Damit sollen zugleich die wirtschaftliche Entwicklung und der Umweltschutz gefördert werden.

Nach seinem regulären Treffen unter Vorsitz von Wen Jiabao ließ der Staatsrat verlauten, dass die verschiedene Regionen Chinas ihren eigenen Schwerpunkte und Prioritäten in der Entwicklung haben sollten. Diese sollten jeweils ihren Umweltbedingungen, den natürlichen Ressourcen, dem derzeitigen Entwicklungsstand und dem Entwicklungspotenzial angepasst werden.

Das Kabinett merkte an, dass detaillierte Pläne und Politiken für diese "Prioritätszonen der Entwicklung" in Bezug auf die geografische Verteilung der Bevölkerung, ökonomische Entwürfe, Landnutzung und das Maß der Verstädterung ausgearbeitet würden.

Ein neues Entwicklungskonzept müsse her, um grundlegende Prinzipien zu fördern wie die Verbesserung des Lebensstandards und die Fähigkeit zu nachhaltiger Entwicklung, heißt es in der Erklärung. Dafür sollen die Regionen Chinas in vier Kategorien aufgeteilt werden: optimierte Entwicklung; größere Entwicklung; eingeschränkte Entwicklung; keine Entwicklung.

Optimierte Entwicklungsregionen sollen die Wandlungsprozeduren für die Methoden ihres Wirtschaftswachstums beschleinigen und ihre ökonomische Effizienz erhöhen, indem sie unabhängige Innovation unterstützen und am Wettbewerb der globalen Märkte teilnehmen.

Die Regionen der größeren Entwicklung sollen noch schneller verstädtern und mehr Hightech-Industrien mit LowCost-Strukturen schaffen, um die ökonomische Entwicklung zu sichern.

Als Gebiete eingeschränkter Entwicklung werden das Qinghai-Tibet-Plateau, das nordwestliche Löss-Plateau, die noröstlichen Waldgebiete, das südliche Hochland sowie größere Flüsse und Seen kategorisiert.

Letztere "betreffen die nationale ökologische Sicherheit" und sollten den Schwerpunkt auf Umweltschutz und Wiederherstellung des natürlichen Gleichgewichts legen, um Ort zu schaffen, wo "Mensch und Natur in Harmonie leben", so die Erklärung. Mehr als 1300 "nationale Naturreservate, nationale Forstparks, Landschaften und andere wichtige natürliche Orte" sollen als verbotene Gebiete für die wirtschaftliche Entwicklung festgelegt und unter "allumfassenden Schutz" gestellt werden, besagt die Erklärung.

Zusätzlich wurde ein Entwurf zum Schutz des "unberührbaren Kulturerbes" diskutiert und gebilligt. Das Gesetz definiert, was "unberührbaren Kulturerbe" ist und beschreibt die Prozeduren, um ein solches zu untersuchen und zu zertifizieren.

Quelle: China Daily

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