| Chinas Außenhandel stieg im Februar um 45,2 Prozent |
| 2010/03/11 |
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Der chinesische Außenhandel war im Februar markant höher als im Februar des Krisenjahres 2009. Verglichen mit dem Februar 2008 relativiert sich das Wachstum jedoch. Chinas Außenhandel stieg im Februar im Vergleich zum Vorjahr um 45,2 Prozent an, wie das Hauptzollamt am Mittwoch verkündete. Die Exporte betrugen im Februar 69,5 Milliarden Euro, 45,7 Prozent mehr als im Februar letzten Jahres wegen der Erholung der globalen Nachfrage. Die Importe stiegen jedoch auch um 44,7 Prozent auf 64 Milliarden Euro. Der starke Anstieg ist teilweise mit der vergleichsweise tiefen Vergleichsbasis letztes Jahr aufgrund der Finanzkrise zu erklären. Die Exporte wuchsen um 8,2 Prozent verglichen mit dem Februar 2008 vor der globalen Krise an, die Importen waren um 9,8 Prozent höher. Das Zollamt erklärte auch, dass 2008 und 2010 weniger Arbeitstage im Februar gewesen seien, da das chinesische Neujahresfest in diese Monate fiel. Frühlingsfest wichtiger Faktor. Das Zollamt verglich auch die Daten vom Januar und Februar, welche ein genaueres Bild geben, da die Störung durch das chinesische Neujahrsfest, das einmal in den Januar und einmal in den Februar fiel, so kompensiert wurde. Die Exporte stiegen um 31,4 Prozent auf 150 Milliarden Euro in den ersten beiden Monaten dieses Jahres im Vergleich zur Vorjahresperiode an. Die Importe betrugen 134 Milliarden Euro, 63,6 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Der Handelsüberschuss schrumpfte um 50,4 Prozent in den ersten beiden Monaten auf 16 Milliarden Euro. Die Europäische Union und die Vereinigten Staaten blieben Chinas beide größten Handelspartner. Der Handel mit der EU wuchs um 34,5 Prozent auf 47,8 Milliarden Euro an, der Handel mit den USA stieg 25,1 Prozent auf 36 Milliarden Euro. Der Handel mit den ASEAN-Staaten stieg um 66 Prozent auf 29 Milliarden Euro in zwei Monaten. Die ASEAN überholten somit Japan als Chinas drittgrößten Handelspartner im Januar, nachdem am ersten Januar die China-ASEAN-Freihandelszone eröffnet wurde. Der Export von Maschinen wuchs 29,4 Prozent auf 30 Milliarden Euro an und die Exporte von Geräten und Elektronikprodukten stiegen um 32,4 Prozent auf 34 Milliarden Euro. Die beiden Branchen machten 58,3 Prozent des Gesamtexportsvolumens in den beiden Monaten aus. Quelle: Xinhua |