Die Lenovo Gruppe hat die Bestätigung der US-Regierung für die 1,25 Mrd. USD teure Übernahme der Computersparte von IBM (International Business Machines) erhalten.
Der Abschluss der Transaktion, die Lenovo zum drittgrößten Hersteller von PCs weltweit macht, wurde für das zweite Quartal erwartet, teilte Stephen Ward mit, Geschäftsführer der Computersparte von IBM. Ward wird nach der Übernahme Geschäftsführer der US-Geschäfte von Lenovo. Der Vertrag ermöglicht es dem in Armonk, New York, angesiedeltem Konzern IBM ein defizitäres Geschäft loszuwerden und gibt Lenovo ein Standbein auf dem amerikanischen PC-Markt.
Bei einer formalen Überprüfung des Geschäfts machten beide Konzerne Zugeständnisse, um Sorgen um die nationale Sicherheit von Seiten des US-Gesetzgebers zu beschwichtigen. Einzelheiten der Übereinkunft wurden nicht bekanntgegeben.
Die Bestätigung durch das Komitee für ausländische Investitionen in den Vereinigten Staaten hätten die beiden Unternehmen bereits am vergangenem Dienstag erhalten, so Ward.
IBM plant nach der Übernahme einen 19prozentigen Anteil an Lenovo zu halten, sowie die Service- und Finanzdienstleistungen für PCs weiterzuführen. Die US-Aufsicht gegen Kartellbildung hatte dem Geschäft im Januar grünes Licht gegeben und auch die Aktionäre von Lenovo haben zugestimmt. Die IBM-Sprecherin Carol Makovich gab bekannt alles verlaufe nach Plan man strebe immer noch danach die Transaktion im zweiten Quartal abzuschließen.
(China Daily/Übersetzt von China.org.cn, 14. März 2005) |